Landrat eröffnet Städtepartnerkonferenz

Veröffentlicht am: 27.06.2019

Kreis Düren/Aachen. Mit mehr als 800 Gästen aus Russland und Deutschland ist die 15. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz im Krönungssaal in Aachen eröffnet worden. Landrat Wolfgang Spelthahn sagte, vor allem solle der Zusammenhalt unter den beiden Zivilgesellschaften gestärkt werden.

Das gelinge, auch im Zeitalter digitaler Medien, am besten durch den direkten Austausch beziehungsweise Dialog. So könnten Toleranz, Respekt und gegenseitiges Verständnis entwickelt werden. „Wenn sich Städte und Kreise in Partnerschaften freundschaftlich begegnen, werden sie kaum noch aggressiv aufeinander losgehen“, betonte der Landrat.

Die Festrede hielt in Aachen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der ebenso betonte, dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern in „ganz Deutschland“ gepflegt werden müssten. Die Menschen beider Staaten hätten genug gemeinsame Themen, unter anderem den Klimawandel. Die Teilnehmer der Städtepartnerkonferenz seien Brückenbauer der Völkerverständigung.

Veranstaltet werden die Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenzen vom Verein Deutsch-Russisches Forum, dessen Vorsitzender der frühere brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck ist. Der ehemalige SPD-Chef stellte ebenso wie weitere Redner auf russischer und deutscher Seite den Wert der mehr als 100 Partnerschaften heraus

Die Konferenz dauert bis zum Freitag. Arbeitsgruppen und Podiumsrunden beschäftigen sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen. Parallel findet ein Jugendforum mit rund 90 Teilnehmern statt. Die nächste Konferenz wird in Mytichy ausgerichtet, dem Partnerkreis des Kreises Düren in der Nähe von Moskau.

Im Bild zu sehen:  Landrat Wolfgang Spelthahn (2. v. l.) eröffnete im Beisein von Michail Schwydkoj, russischer Beauftragter für internationale kulturelle Zusammenarbeit, Staatsministerin Michelle Müntefering, Ministerpräsident Armin Laschet, Matthias Platzeck, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums, und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (v. l.) die Städtepartnerkonferenz. Foto: Kreis Düren

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